Berichte 2017
Immer der Nase nach
Am Freitag den 18. August traten drei Hundeführer des THW Viernheim mit ihren Hunden zum Rettungshunde-Eignungstest an. Alle drei Teams bestanden.
Andreas Flachs mit Campino, Arianne Lammer mit Leia und Blanca Boss mit Cubano – so heißen die Hunde-Mensch-Teams, die am Freitag auf dem Gelände des THW Viernheim zum Eignungstest antraten und bestanden.
Als erstes galt es zehn Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, um die Ausdauer der Hunde zu testen und zu schauen, ob sie – auch wenn es anstrengend wird – noch dazu bereit sind mit ihrer Nase zu arbeiten. Deshalb wurde direkt nach der Rückkehr der Fahrradstrecke ein „Nasentest“ durchgeführt. Dieser beinhaltet eine Anzeige; sprich der Hund muss über eine sichtbare Strecke zu einer Versteckperson rennen und diese mit Bellen anzeigen. Anschließend wurden Elemente aus der Unterordnung abgefragt und die Gewandtheit der Hunde getestet, indem sie über verschiedene Untergründe, Trümmer, wackelnde Holzdielen und Ähnliches laufen mussten. Danach ging es in einen dunklen Raum, um dort das Verhalten in Dunkelheit zu überprüfen und zum Schluss wurde noch die Sozialverträglichkeit mit anderen Hunden angeschaut. Außerdem mussten die Hundeführer vorführen, wie sie ihren Hund mit oder auch ohne Spielzeug motivieren können.
Eignungstest keine Rettungshundeprüfung
Bei einem Rettungshunde-Eignungstest wird die Tauglichkeit der Hunde für die Ausbildung überprüft. Sinn eines solchen Testes ist es zu sehen wie der Hund und auch das Hund-Mensch-Team auf Stresssituationen reagieren und ob der Hund die nötigen Fähigkeiten besitzt, um eine Trümmersuche zu meistern. Der Eignungstest ist Voraussetzung, um den weiteren Weg (Vorprüfung und Hauptprüfung) beschreiten zu können.
Die Ausbildung zu einem geprüften Rettungshund dauert im Durchschnitt zwei Jahre. Wir wünschen unseren Teams viel Erfolg auf ihren weiteren Weg.
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